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155 Ergebnisse für "Abenteuer Wildnis"

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Abenteuer Wildnis: Atlantik · Ozean der Extreme: Berge der Tiefsee43 min

Abenteuer Wildnis: Atlantik · Ozean der Extreme: Berge der Tiefsee

28.03.2025 | BR

Mitten im Atlantik, weitab von jeder Küste, erstreckt sich eine Wasserwüste. Hier wachsen keine Pflanzen, bilden sich keine Korallen - es gibt weit und breit kein Lebenszeichen. Doch dann tauchen mancherorts wie aus dem Nichts riesige Fischschwärme auf - und mit ihnen ihre Räuber wie etwa Delfine. Geht man Hochseeoasen wie dieser auf den Grund, stößt man fast immer auf Unterwasserberge, deren Geschichte vor 16 Millionen Jahren begonnen hat: Der Atlantik, das jüngste Meer der Erdgeschichte, war geboren und das längste Gebirge der Welt entstand: der Mittelatlantische Rücken. 16.000 Kilometer erstreckt er sich von der Arktis bis in die Antarktis. Mancherorts erhebt sich die Gebirgskette bis über das Wasser: Island, die Azoren, Ascension oder Fernando de Noronha vor Brasilien sind sichtbare Beispiele. Ihnen allen ist eins gemeinsam: An ihren unterseeischen Bergflanken staut sich das Wasser, wird nach oben gepresst und damit die Nährstoffe der Tiefsee. Für das Leben an Land spielen das Alter und die Lage der Inseln eine Rolle: Ascension, noch jung und mitten im Meer, bot vor dessen Kolonialisierung gerade mal einem einzigen größeren Landtier einen Lebensraum: der Ascension-Krabbe. Auf Fernando de Noronha dagegen herrscht üppiges Grün, und Tausende Meeresvögel brüten dort. Nirgendwo aber ist der Nahrungsreichtum so unermesslich wie rund um Südgeorgien, mitten im sturmumtosten Südatlantik. Auf Südgeorgien brüten die größten Pinguinkolonien der Welt, bringen 90 Prozent der Weltpopulation an Südlichen Mähnenrobben ihre Jungen zur Welt. Hier zeigt sich, wie Berge, die aus dem Feuer geboren wurden, die Wasserwelt verwandeln - von einer Wüste in eine Oase. Und all das dank jener gewaltigen geologischen Kräfte, die einst auch ihn entstehen ließen: den Atlantik.

Abenteuer Wildnis: Amerikas Naturwunder · Yosemite43 min

Abenteuer Wildnis: Amerikas Naturwunder · Yosemite

06.03.2025 | BR

Die Tierwelt des Yosemite Nationalparks ist faszinierend: Im Schatten des markanten Felsvorsprungs El Capitan geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern. Der Yosemite Nationalpark ist in vielerlei Hinsicht ein Ort der Extreme. Im Winter hängt der Nebel wie ein Schleier über dem Yosemite Valley. Für die Tiere des Nationalparks eine harte Zeit, denn an Nahrung zu gelangen ist schwierig. Der Rotluchs hat eine ganz besondere Technik entwickelt, um unter Schnee und Gras Wühlmäuse aufzuspüren. Auch der Kojote jagt kleine Nagetiere. Für ihn kann es gefährlich werden, wenn sich ein Steinadler für seine Beute interessiert. Mit fast zweieinhalb Metern Spannweite ist der Greifvogel ein ernst zu nehmender Gegner. Mit dem Frühling taucht neues Leben im Park auf. Die Rotluchsmutter hat Nachwuchs und zeigt den Kleinen, wie man jagt. Nun werden auch die Schwarzbären wieder aktiv. Nach Monaten des Winterschlafs sind sie ausgehungert und zeigen sich bei der Nahrungssuche äußerst flexibel. Zu den Wahrzeichen des Nationalparks gehören auch die gewaltigen Wasserfälle. Darunter die Yosemite Falls, die zu den höchsten Wasserfällen der Welt gehören. An den Ufern des Merced River ist der Sierra-Molch in Paarungsstimmung. Dieser Schwanzlurch kommt nur in den Bergen der Sierra Nevada vor. Der Sommer ist eine extrem trockene Zeit. Nicht selten reicht ein Funke, um verheerende Waldbrände zu entfachen. Für die einen ein Fluch, für die uralten Mammutbäume ein Segen. Durch die zerstörerische Kraft des Feuers bekommen sie mehr Platz zum Wachsen und ihre Samen brauchen sogar die Hitze des Feuers, um keimen zu können. Wenn das Jahr zur Neige geht, ist es an der Zeit Reserven für den Winter anzulegen. Während der über dreijährigen Dreharbeiten für die Reihe "Amerikas Naturwunder" entstanden spannende Tiergeschichten und atemberaubende Flugaufnahmen von den Naturdenkmälern des Yosemite Nationalparks.

Abenteuer Wildnis: Wildes Elba43 min

Abenteuer Wildnis: Wildes Elba

26.02.2025 | BR

Trotz ihrer touristischen Erschließung hat die Insel Elba eine wilde, naturbelassene Seite. Gründe dafür sind die frühe Errichtung eines Nationalparks, die natürliche Unzugänglichkeit der steilen Küsten und des bergigen Hinterlandes sowie das unermüdliche Ringen engagierter Naturschützer. Bis heute sind große Teile Elbas unbewohnt. Inzwischen umfasst der Nationalpark über 50 Prozent der Fläche Elbas. Die größte Insel des Toskanischen Archipels ist deshalb während der Vogelwanderung wichtige Raststation für die kleinen Zugvögel und für die großen Greifvögel auf ihrem Weg von und nach Afrika. Schmetterlinge und Insekten schwärmen aus, wenn im Frühjahr die blumenreiche Macchia die Hänge in ein buntes Farbenspiel taucht. Diese Welt und ihre Bewohner will Francesca Giannini schützen. Die Biologin ist auf der Insel Elba geboren und kämpft an allen Fronten für den Erhalt der der Inseln des Toskanischen Archipels. So etwa richten die auf Elba eingeschleppten Wildschweine und Mufflons in der einzigartigen Fauna viele Schäden an. Dank Francesca Giannini wurden strenge Verbote auf der kleinen vorgelagerten ehemaligen Gefängnisinsel Pianosa durchgesetzt. Mit Erfolg: Hier ist die höchste Dichte Italiens von Zugvögeln auf dieser Afrikaroute und hier leben Arten wie ein genetisch einzigartiger Urhase. Wiedehopf und Bienenfresser können ungestört brüten, und auch die Bestände der vom Aussterben bedrohten Korallenmöwen und Gelbschnabel-Sturmtaucher können sich wieder erholen.

Abenteuer Wildnis: Bama, der Gorillamann · Abenteuer in Kamerun44 min

Abenteuer Wildnis: Bama, der Gorillamann · Abenteuer in Kamerun

29.01.2025 | BR

Alfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, ist ein Gorilla-Flüsterer. Seit vielen Jahren kümmert er sich liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorilla-Waisen. Bamas Mission ist es, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten. Die großen Menschenaffen akzeptieren den sympathischen Tierpfleger wie niemanden sonst - fast so, als wäre Bama einer von ihnen. Mit dem Gorilla-Weibchen Nyango verbindet ihn eine besonders innige Freundschaft. Vor 15 Jahren wurde Nyangos Mutter von Wilderern erlegt und die kleine Nyango an eine Missionarsfamilie verkauft. Die Gorilla-Waise hatte Glück im Unglück - die Familie brachte das Tier in das Limbe Wildlife Centre, wo sich Bama liebevoll um sie kümmert. Nyango ist weltweit der einzige Cross-River-Gorilla, der in Gefangenschaft gehalten wird. Ein Menschenaffe, der noch vor Kurzem als ausgestorben galt. Der Cross-River-Gorilla ist eine extrem seltene Unterart des Westlichen Flachlandgorillas. Wissenschaftler befürchten, dass es keine 250 Tiere dieser Art mehr im Grenzgebiet von Kamerun und Nigeria gibt. Bama erfüllt sich seinen größten Wunsch und macht sich auf die Suche nach Nyangos wilden Verwandten. Auf seiner Reise durch den Nordwesten des Landes wird ihm klar, wie sehr die seltenen Menschaffen bedroht sind: Noch heute werden sie als "Bushmeat" gejagt und gehandelt, die Babys der getöteten Tiere verkauft. Palmölplantagen und Feuer durchschneiden die letzten Gebiete, in die sich die Cross-River-Gorillas zurückgezogen haben. Wird Bama die Verwandten Nyangos tatsächlich finden?